Unsere Geschichte
Manchmal beginnt eine Geschichte ganz klein – mit einer Idee, viel Mut und dem festen Willen, etwas Eigenes aufzubauen. Genau so begann auch die Geschichte der heutigen Jens Böttcher Hydraulik- und Maschinenbau GmbH: 2010, mit 100 Quadratmetern Hallenfläche und einem Mitarbeiter.
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Die Wurzeln
Gelernt im elterlichen Betrieb
Schon in jungen Jahren lernte Jens Böttcher das Handwerk des Feinwerkmechanikers im elterlichen Betrieb, der Hugo Böttcher GmbH. Später führte er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen im Maschinenbau.
Seit mittlerweile 46 Jahren ist Jens Böttcher in der Hydraulik zu Hause. In dieser Zeit realisierte er zahlreiche Projekte – unter anderem für Karussells, im Marinebereich sowie im Maschinen- und Anlagenbau.
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2010
Neuanfang auf 100 Quadratmetern
Als die Hugo Böttcher GmbH abgewickelt wurde, stand Jens vor einem Neuanfang. Die Leidenschaft für das Handwerk und die Hydraulik war geblieben, und so wagte er 2010 erneut den Schritt in die Selbstständigkeit.
Ganz am Anfang standen gerade einmal 100 Quadratmeter Hallenfläche am Alten Werk 32 in Melbeck, angemietet bei der Schlosserei Lühmann. Mit einem einzigen Mitarbeiter begann dort die Reise des heutigen Unternehmens.
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2012
Die eigene Halle – und die ersten Kollegen
Als Herr Lühmann in den Ruhestand ging, kaufte Jens Böttcher die Halle. Damit war der Grundstein für weiteres Wachstum gelegt, die verfügbare Fläche wuchs auf rund 500 Quadratmeter.
Im selben Jahr wuchs auch das Team: Ein Zerspaner kam hinzu, der bis heute dabei ist – inzwischen eigentlich im wohlverdienten Ruhestand, aber ganz aufhören kann er dann doch nicht. Unser erster Auszubildender begann seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker und ist heute als Werkstattleiter ein fester Bestandteil des Teams. Kurz darauf kam ein Jahrespraktikant dazu, der im Jahr darauf ebenfalls bei uns seine Ausbildung begann. Und im Büro bekam Jens Unterstützung von Friederike Prieß, damals noch seine Lebensgefährtin.
Foto: Marc Brüneke -
2013
Die GmbH wird gegründet
Ein weiterer großer Schritt: Die Jens Böttcher Hydraulik- und Maschinenbau GmbH wurde gegründet. Gleichzeitig begannen wir, die alte Halle grundlegend zu sanieren – neue Dämmung, neue Fenster, von außen komplett neu verkleidet.
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2014
Aus alt wird ein Schmuckstück
Bis 2014 hatte sich die ehemalige Werkhalle in ein kleines Schmuckstück verwandelt. Dieser Meilenstein musste gebührend gefeiert werden: Zur Einweihung gab es eine große Party mit einer Liveband aus Bremen, guter Stimmung und vielen Menschen, die unseren Weg bis dahin begleitet hatten.
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2018
Platz für Größeres
Räumlich wurde weitergedacht: Wir kauften ein Grundstück mit rund 3.200 Quadratmetern in Wittorf. Dort sollte eine neue Halle mit rund 1.000 Quadratmetern entstehen.
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2019
Judith kommt ins Büro
Im Mai 2019 verstärkte Judith Prieß, die Tochter von Friederike, unser Büro. Was mit Unterstützung begann, ist heute längst viel mehr: Judith ist mittlerweile die rechte Hand von Jens und Rike und aus unserem Büro nicht mehr wegzudenken.
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2019/2020
Umzug nach Wittorf
Der Bau der neuen Halle wurde fertiggestellt, und damit stand der nächste große Schritt an: der Umzug nach Wittorf. Im September 2019 wurde die neue Halle gebührend eingeweiht – mit gleich zwei Livebands und einer ordentlichen Feier.
Weil wir offenbar schon damals ahnten, dass auch diese Halle irgendwann zu klein wird, kauften wir 2020 das angrenzende Grundstück mit rund 8.571 Quadratmetern dazu. Und privat gab es im selben Jahr ebenfalls eine schöne Veränderung: Aus Friederike Prieß wurde Frau Böttcher.
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2020–2022
Zwei Standorte – und eine Entscheidung
Zunächst arbeiteten wir an beiden Standorten, in Melbeck und in Wittorf. Ziemlich schnell zeigte sich, dass zwei Standorte auf Dauer zu viel sind: mehr Wege, mehr Organisation, mehr Aufwand. Die Entscheidung fiel auf Wittorf.
Der Start am neuen Standort war der regionalen Presse einen eigenen Bericht wert.
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Oktober 2022
Das erste Refresh-Projekt
Eine Wirth B3A Brunnenbohranlage kam zu uns – unser erstes Refresh-Projekt. Damit sind wir mehr oder weniger in ein neues Geschäftsfeld hineingerutscht. Aus diesem einen Projekt entwickelte sich unser heutiger Bereich der Instandsetzung und des Refreshs von Brunnen- und Geothermiebohranlagen.
Seitdem durften wir zahlreiche Anlagen verschiedenster Brunnenbohrunternehmen bearbeiten. Jedes Projekt hatte seine eigenen Herausforderungen. Manche waren einfacher, andere haben uns ordentlich gefordert – und genau die haben uns weitergebracht.
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2023
Geothermie kommt dazu – und Melbeck wird verabschiedet
Das erste Unternehmen mit einer Geothermiebohranlage kam zu uns. Seitdem gehört auch die Geothermie fest zu unserem Arbeitsalltag.
Im selben Jahr wurde die Halle in Melbeck verkauft. Damit ging ein besonderes Kapitel zu Ende – immerhin hatte dort 2010 alles mit 100 Quadratmetern und einem Mitarbeiter begonnen.
Für uns ist auch der kleine Kunde um die Ecke wichtig. Wir verstehen uns stets als Partner unserer Kunden. Dennoch reparieren wir nicht nur den kleinsten Hydraulikzylinder, sondern fertigen auch große komplexe hydraulische Systeme.
Jens Böttcher in der Landeszeitung, Mai 2022
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2022–2025
Planen, verwerfen, neu denken
Parallel begannen die konkreten Planungen für den nächsten Hallenbau auf dem 2020 gekauften Grundstück. Was zunächst nach einem klaren Plan aussah, entwickelte sich zu einem ziemlich wilden Hin und Her: Wie groß muss die Halle werden? Wie teilen wir sie auf? Was brauchen wir heute – und was in fünf oder zehn Jahren?
Viele Ideen wurden diskutiert, verändert, verworfen und neu gedacht. Aus einer überschaubaren Planung wurde ein Prozess, der sich bis 2025 zog.
Foto: Marc Brüneke -
Mai 2026
Die Baugenehmigung liegt vor
Aus vielen Jahren Planung wird endlich Realität.
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14. September 2026
Baustart der neuen Halle
Geplant ist eine moderne Halle mit 1.800 Quadratmetern und zusätzlich 165 Quadratmetern Bürofläche. Wieder einmal heißt es also: Ärmel hochkrempeln, anpacken und nach vorne schauen.
Wenn wir eines in den vergangenen Jahren gelernt haben, dann dass Stillstand nicht wirklich zu uns passt.
Visualisierung: Meyer Hochbau, KI-gestützt erstellt · Stand der Planung, nicht der fertige Bau -
Heute
Aus einem Mitarbeiter wurde ein Team von 16
Aus einer kleinen Halle mit 100 Quadratmetern und einem Mitarbeiter ist ein Unternehmen mit einem 16-köpfigen Team, einer modernen Werkstatt und umfangreicher Erfahrung geworden.
Von den ersten 100 Quadratmetern in Melbeck bis zum neuen Bauprojekt in Wittorf liegen viele Jahre, unzählige Projekte, Herausforderungen und Entscheidungen. Wenn wir heute zurückblicken, sehen wir deshalb nicht nur Hallen, Maschinen und Projekte, sondern vor allem Menschen und Entwicklung.
Geblieben ist dabei immer dasselbe: die Leidenschaft für gutes Handwerk, für technische Lösungen und die Bereitschaft, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Wir haben nie den perfekten Plan gehabt. Aber wir haben immer den nächsten Schritt gemacht.
Foto: Marc Brüneke